Kirche Maria zur Höhe Soest

Sanierung von Natursteinfassade und Dach (Denkmal)

Die Kirche St. Maria zur Höhe in Soest (genannt Hohnekirche) entspricht dem Bautypus der westfälischen Hallenkirche und ist ein he­rausragendes Denkmal der Baugeschichte.

Da sich trotz wiederholter Restaurierungsarbeiten der letzten Jahrzehnte, an einigen Teilen der Fassade wiederholt Schäden zeig­ten, beschloss die Kirchengemeinde, den kurz-, mittel- und langfristigen Reparatur- und Pflegebedarf ermitteln zu lassen.

Im Rahmen der Bestandserfassung wurde unser Büro zunächst mit der Be­gutachtung der Natursteinfassade beauftragt. Die Untersuchungen umfassten die Dokumentation des Zustands der Fassaden und Dächer und die Ausarbeitung eines Maßnahmenkonzep­ts mit Sanierungsempfehlungen und Vorschlägen. Die Planung für die Instandsetzungen des Dachs, des Kirchturms und der Seitenschiffe, sowie die Beurteilung der statischen Standsicherheit, erfolgten in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schrieg und Rohrberg, Lippstadt.

Die notwendige Restaurierung und Instand­setzung der Hohnekirche wurden mit Mitteln aus dem Denkmalpflegeprogramm gefördert und konnten in drei geplanten Bauabschnitten von 2018 bis 2020 realisiert werden.

Informationen

Auftraggeber: Kreiskirchenamt Soest/Arnsberg
Ausführungszeitraum: 2018 – 2020
Leistungen: HOAI Lph 2-8, Schadenskartierung, Maßnahmenkonzept, Fachplanung Naturstein